Grandios gescheitert

Michael S
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Grandios gescheitert

Beitrag von Michael S »

Hallo zusammen.
Gestern hatte ich meine erste "richtige " Therapie Stunde.
Meine Hausaufgabe wäre gewesen, an diesem Tag nicht mehr zu duschen.
Naja, was soll ich sagen: Es hat natürlich nicht geklappt.
Dazu muss ich sagen, dass ich als Schlosser und Schweißer arbeite und außerdem noch einige Kilometer zu Fuß in die Firma laufe. Außerdem ist es schon wieder ziemlich warm draußen.

Dann kam auch noch ein Trigger Ereignis dazu, weil ich eine Begegnung mit Körperkontakt, mit einem " Landstreicher" hatte.Der gute hatte total die schmutzigen Hände.

Das war dann zu viel für mich...

Ich hoffe, die Exposition klappen demnächst besser. Vielleicht muss ich auch erstmal mit einem leichteren Level beginnen.
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Joq
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von Joq »

Naja, es gibt ja normales Duschen und zwanghaftes Duschen. Bei dem Wetter, Beruf und diesen Umständen ist Duschen doch völlig normal. Hast du beim Duschen zwanghafte, nicht normal, Rituale? Daran könnte man arbeiten.
"Sie dürfen nicht alles glauben was Sie denken" Heinz Erhardt zugeschrieben
Michael S
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von Michael S »

Hallo
So ist das eigentlich auch mein Plan.
Die tägliche Dusche möchte nicht nur der Zwang, sondern auch ich. Problem ist momentan aber das wie:
Die Dusche dauert sehr lange und ich muss mich mehrmals einseifen und wieder abspülen.

Mein Plan gestern wäre eigentlich eine Dusche mit einem mal einseifen, quasi als Kompromiss gewesen. Nur kam mir dann ausgerechnet gestern dieser Typ in die Quere und der hat mich so getriggert, dass ich wieder in mein Zwangschema gefallen bin...
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michael_m
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von michael_m »

Wenn ich an die Klinik zurückdenke...
Da hat man normalerweise ungefähr mit mittleren Expos begonnen. Also so ne 5 von 10 von der Stärke.
Und Ziel war gar nicht, dass die Expo jedes Mal gelingen muss - aber ... sie soll halt schon auch an sich im Grunde machbar sein.

Frag mich gerade, ob du dir da nicht eine zu starke Zwangssituation rausgesucht hast. Gibt es eine andere Zwangssituation, die weniger stark wäre?
Oder, wenns das Duschen bleiben soll: Gibt es Zwischenschritte? Kann dich jemand unterstützen?
Je nach Lebenssituation könnte ja jemand nach einer gewissen Zeit (anfangs) an der Tür klopfen. Damit du von außen auch einen Reiz bekommst, dass es jetzt zu lange wird.
Oder einen Timer stellen?
Aber klar, dann musst du dich immer noch aus der Situation rausreißen - daher glaube ich fast, dass du dir da eine sehr starke Zwangssituation rausgesucht hast...

Gerne wird zu Beginn bei Behandlungen eine Zwangshierarchie erstellt. Also wo man alle Zwangssituationen in einer Skala einträgt. Beispielsweise eben von 1 - 10 oder in Prozent.
Wichtig dabei: nicht die Zwänge sondern die Zwangssituationen. Also nicht z. B. "Herd kontrollieren" sondern "Herd kontrollieren vor der Urlaubsfahrt" oder "Herd kontrollieren vor der Fahrt zur Arbeit" (sind meistens unterschiedliche Stärken).
Und von dieser Liste dann eben zu Beginn etwas im mittleren Umfeld raussuchen. Je nachdem wie gut das klappt, dann eher höher oder niedriger gehen. Und sich dann immer weiter hocharbeiten.

Insofern: Ich würde das von dir nicht als "grandios gescheitert" betiteln. Du darfst nicht vergessen - du hast eine Zwangserkrankung. Und genau das ist ja die Krankheit. Das ist für die meisten ultra schwer, das einfach von heute auf morgen sein zu lassen.
Ich glaube eher, dass du dir viel zu viel vorgenommen hast.
Hab grad nochmal gelesen - du bist ja in Therapie. Das ist sehr sehr gut! Die Frage wäre halt auch: Inwieweit kann der Therapeut/die Therapeutin dich bei Expos mit begleiten? Wie oben erwähnt z. B. dass der Therapeut vor der Tür beim Duschen steht und dann dich durch die Tür hindurch sprachlich animiert, das Duschen/den Zwang abzubrechen.
Erfahrungsgemäß wird eine Expobegleitung leider viel zu selten angeboten. Daher: wahrscheinlich eher nen schwächeren Zwang raussuchen...

Ich drück dir jedenfalls die Daumen für die kommenden Expos! Wie gesagt, die dürfen ja auch mal schief gehen. Aber: wenns dauernd scheitert, dann wars wahrscheinlich zu viel.
Michael S
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von Michael S »

michael_m hat geschrieben: Sa 20. Jun 2026, 12:04 Wenn ich an die Klinik zurückdenke...
Da hat man normalerweise ungefähr mit mittleren Expos begonnen. Also so ne 5 von 10 von der Stärke.
Und Ziel war gar nicht, dass die Expo jedes Mal gelingen muss - aber ... sie soll halt schon auch an sich im Grunde machbar sein.

Frag mich gerade, ob du dir da nicht eine zu starke Zwangssituation rausgesucht hast. Gibt es eine andere Zwangssituation, die weniger stark wäre?
Oder, wenns das Duschen bleiben soll: Gibt es Zwischenschritte? Kann dich jemand unterstützen?
Je nach Lebenssituation könnte ja jemand nach einer gewissen Zeit (anfangs) an der Tür klopfen. Damit du von außen auch einen Reiz bekommst, dass es jetzt zu lange wird.
Oder einen Timer stellen?
Aber klar, dann musst du dich immer noch aus der Situation rausreißen - daher glaube ich fast, dass du dir da eine sehr starke Zwangssituation rausgesucht hast...

Gerne wird zu Beginn bei Behandlungen eine Zwangshierarchie erstellt. Also wo man alle Zwangssituationen in einer Skala einträgt. Beispielsweise eben von 1 - 10 oder in Prozent.
Wichtig dabei: nicht die Zwänge sondern die Zwangssituationen. Also nicht z. B. "Herd kontrollieren" sondern "Herd kontrollieren vor der Urlaubsfahrt" oder "Herd kontrollieren vor der Fahrt zur Arbeit" (sind meistens unterschiedliche Stärken).
Und von dieser Liste dann eben zu Beginn etwas im mittleren Umfeld raussuchen. Je nachdem wie gut das klappt, dann eher höher oder niedriger gehen. Und sich dann immer weiter hocharbeiten.

Insofern: Ich würde das von dir nicht als "grandios gescheitert" betiteln. Du darfst nicht vergessen - du hast eine Zwangserkrankung. Und genau das ist ja die Krankheit. Das ist für die meisten ultra schwer, das einfach von heute auf morgen sein zu lassen.
Ich glaube eher, dass du dir viel zu viel vorgenommen hast.
Hab grad nochmal gelesen - du bist ja in Therapie. Das ist sehr sehr gut! Die Frage wäre halt auch: Inwieweit kann der Therapeut/die Therapeutin dich bei Expos mit begleiten? Wie oben erwähnt z. B. dass der Therapeut vor der Tür beim Duschen steht und dann dich durch die Tür hindurch sprachlich animiert, das Duschen/den Zwang abzubrechen.
Erfahrungsgemäß wird eine Expobegleitung leider viel zu selten angeboten. Daher: wahrscheinlich eher nen schwächeren Zwang raussuchen...

Ich drück dir jedenfalls die Daumen für die kommenden Expos! Wie gesagt, die dürfen ja auch mal schief gehen. Aber: wenns dauernd scheitert, dann wars wahrscheinlich zu viel.
Danke für die Antwort und fürs Daumen drücken.
Das mit dem nicht Duschen kommt nicht von mir, das gab mir der Therapeut quasi als Hausaufgabe mit.
Persönlich finde ich das Level für den Anfang auch schon sehr hoch. Ungeduscht ins Bett zu gehen, geht bei mir persönlich schon sehr Richtung Endgegner.

Vielleicht will mich der Therapeut testen, um herauszufinden, wie tief die Störung bei mir sitzt?
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michael_m
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von michael_m »

Michael S hat geschrieben: Sa 20. Jun 2026, 18:56 Das mit dem nicht Duschen kommt nicht von mir, das gab mir der Therapeut quasi als Hausaufgabe mit.
Persönlich finde ich das Level für den Anfang auch schon sehr hoch. Ungeduscht ins Bett zu gehen, geht bei mir persönlich schon sehr Richtung Endgegner.

Vielleicht will mich der Therapeut testen, um herauszufinden, wie tief die Störung bei mir sitzt?
Mh... Gut, da ist letztendlich alles möglich: Der Therapeut hat das falsch eingeschätzt. Er wollte dich tatsächlich austesten. Oder er ist unerfahren mit Zwangserkrankungen. Oder er ist einfach schlecht... ;) usw.

Melde ihm das auf alle Fälle zurück, dass das zu viel war. So von der Ferne würde ich auch vermuten, selbst ohne den "Landstreicher" wäre es trotzdem noch eine sehr hohe - zu hohe? - Übung gewesen.
Frag vielleicht nach, ob nicht eine mittelstarke Zwangssituation besser für den Anfang wäre.

Ich bin selber kein Therapeut - hab halt nur selber viel Therapieerfahrung als Betroffener (aktuell 4. ambulante Therapie und 2 stationäre Aufenthalte in einer spezialisierten Klinik).
Aber gut ist, dass du dich da jetzt erst mal drauf eingelassen hast. Seh es aber bitte nicht als Rückschritt. Wie gesagt: Genau das ist ja der Zwang und nur weil jetzt der Therapeut sagt, du sollst es sein lassen, geht der nicht von alleine weg. Die große Kunst finde ich immer: Sich zu fordern, aber nicht zu überfordern.

Was du auch für die Therapiestunde vielleicht mitnehmen kannst: Wie soll es nach der Expo direkt weitergehen? So von der Klinik her hieß es immer, es sei wichtig, die Gefühle zu "erleben", sie nicht wegzudrücken/ignorieren. Denn wenn du nicht dem Zwang nachgibst, werden höchst wahrscheinlich starke Gefühle hochkommen...

Am besten wäre halt, wenn der Therapeut dich zumindest für die ersten Expos begleiten könnte. Nur... in der Praxis bieten das die wenigsten Therapeuten an - leider.
Aber, je nach Art deiner Zwänge, vielleicht gibt es was, was sich vor Ort beim Therapeuten exponieren lässt? Auch wenn es jetzt nicht die allergrößte Expo ist, aber dass du das mal zumindest anfangs gemeinsam durchspielen kannst und weißt, worauf es bei der Expo ankommt.
Duschen... geht es da um Kontamination? So ein "Klassiker" für den Therapieraum wäre dann vielleicht, die Hand auf den Boden komplett aufzulegen und danach sich die Hand nicht zu waschen.
Vielleicht da mal mit dem Therapeuten zusammen überlegen, was sich als Übung anbietet.
Amarelo
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von Amarelo »

Also ich finde es ziemlich krass von dir zu erwarten (also von der Therapeutin oder dem Therapeut) das du nach nur einer Therapiestunde gleich so einen riesen Schritt machen sollst.

Bei mir hat es Jahre gedauert, bis ich den 3. Einseifungsdurchgang unter der Dusche weg lassen konnte und selbst das klappt jetzt noch nicht immer.

Ich finde, ihr solltet darüber reden und mit kleinen Schritten anfangen. Wenn überhaupt. Bei mir muss das von mir aus kommen, das ich was weg lassen kann aufgrund von einer Vorgeschichte, wo mir immer gesagt wurde das ich dieses und jenes tun muss oder nicht tun soll. Ist vielleicht bei mir ein bisschen anders bei den Zwängen als bei anderen. Aber ich finde trotzdem kleinere Schritte gerade am Anfang sinnvoller.
Michael S
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von Michael S »

Danke füe Eure Antworten und Tipps.
Am Mittwoch habe ich die nächste Therapie Stunde. Ich werde offen mit dem Psychologen sprechen. Das mit der Hand auf den Boden legen habe ich tatsächlich bei der letzten Sitzung gemacht. Außerdem habe ich mein Multifunktionstuch vom Kopf gezogen, auf den Boden geworfen, bin drauf getreten und habe es wieder aufgesetzt.

Wenn ich ehrlich bin: Nach der Sitzung war ich noch im Supermarkt und vorher wusch ich mir noch die Hände in meiner lieblings- öffentlichen Toilette (wird ständig vom dauernd anwesendem Personal gereinigt). Habe starke Kontaminationsängste und ich wollte die Lebensmittel nicht mit "schmutzigen" Händen anfassen.
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michael_m
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von michael_m »

Aber das kann dann tatsächlich der Grund für diese große Hausaufgabe gewesen sein: Dass der Therapeut den Eindruck hatte, dass du die Übungen vor Ort so gut meisterst.

Aber genau, wichtig ist, dass du mit ihm offen darüber redest. Nur so kann er auf die Schwierigkeiten etc. eingehen.
Auch den Punkt mit dem Supermarkt und davor Hände waschen. Das wäre wichtig, dass das der Therapeut weiß. Nicht um dich zu bestrafen etc. sondern damit ihr zusammen ausarbeiten könnt, was du noch brauchst etc. damit du auch das (irgendwann) ohne Hände waschen schaffst.

Und, nachdem ich es lange selber falsch gemacht habe: Sei dir bewusst, dass das eine innere Flucht vor der Expo sein kann.
Also wenn du den Boden berühren sollst und dir innerlich schon sagst: "Wird unangenehm, aber danach wasche ich mir bald die Hände."
Ziel der Expo ist, dass man sich den Gefühlen stellt und mit solchen Gedanken dämmt man diese wieder. Im Optimalfall geht man komplett in die Angst/in den Ekel hinein: "Ja, ich habe jetzt dreckige Hände. Ich werde die Lebensmittel verseuchen. Ich werde beim Essen den Schmutz von meinen Händen später mitessen. Ich könnte daran sterben." (bzw. je nach Zwang entsprechend umformuliert)

Aber: selbst ne Expo, wo du danach neutralisierst (Hände wäscht) ist viel viel besser, als gar keine Expo. Nur sollte man sich bewusst sein, dass man nur quasi nur die halbe Expo gemacht hat und versuchen mit der Zeit weiterzukommen.

Ich selbst hatte viele Jahre - trotz besseren Wissens - die Erwartung, dass es sich doch gut anfühlen müsste, wenn ich dem Zwang nicht nachgebe. Bei den Kontrollzwängen ging es dann rückblickend im Kopf weiter bzw. habe ich neutralisiert: "es ist doch noch nie was passiert", "ich bin doch nicht moralisch schuld, wenn es brennt - ich habe einen Zwang", "irgendwer wird es hoffentlich schon bemerken, wenn es brennt"...
Seit dem 2. Klinikaufenthalt ist mir das richtig bewusst geworden. Und tatsächlich fallen mir meistens die Expos leichter, wenn ich weiß, dass es gleich unangenehm wird bzw. unangnehm sein darf. Und interessanterweise ist die Anspannung/Angst da viel leichter aushaltbar, als ich davor meinte.

Für die Therapiestunde am Mittwoch alles Gute und viel Mut für die kommenden Expos. :) Bleib auf alle Fälle dran - es lohnt sich! 8-)
Science
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Re: Grandios gescheitert

Beitrag von Science »

Joq hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 17:29 Naja, es gibt ja normales Duschen und zwanghaftes Duschen. Bei dem Wetter, Beruf und diesen Umständen ist Duschen doch völlig normal. Hast du beim Duschen zwanghafte, nicht normal, Rituale? Daran könnte man arbeiten.
Danke Joq.

Ich habe gelegentlich den Eindruck, dass durch die Fokussierung auf die Zwangsproblematik grundsätzlich sinnvolle Maßnahmen pathologisiert und nicht mehr differenziert betrachtet werden.

Manchmal macht Hygiene durchaus Sinn:
Weil man zum Beispiel Kontakt zu Menschen hatte, die eine höhere Wahrscheinlichkeit haben erkrankt zu sein und/oder weil das eigene Immunsystem geschwächt ist.
Oder weil man mit gefährlichen Keimen oder Stoffen zu tun hatte oder selbst an übertragbaren Krankheiten leidet.

Wenn man mit Straßenschuhen durch eine Großstadt läuft, muss man dann wirklich damit auf die eigene Kopfbedeckung treten?
Oder im öffentlichen Raum den Boden berühren und dann Lebensmittel anfassen?
Kann man alles machen, aber muss man das?

Ich stimme Joq zu, wenn er sagt, an krankhaften Ritualen könne man arbeiten.

Aber bitte nicht an Ritualen, die einen vor Krankheit schützen.

Grüsse
Science
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